Verein - Weinböhla HILFT e.V.

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Der Verein „Weinböhla HILFT e.V.“ setzt sich dafür ein, dass Weinböhla weltoffen ist und bleibt.

Er will gemeinsam mit Einzelpersonen, mit Institutionen, Organisationen, Vereinen und Gruppen das Miteinander von Weinböhlaer Bürgern und den zu uns kommenden Asylbewerbern und Geflüchteten fördern und Menschen, die in Not geraten sind, unterstützen.  
Er fördert die Hilfe für politisch, rassistisch oder religiös Verfolgte, für Geflüchtete und Vertriebene. Er stellt sich gegen jede Art von Rassismus und gegen die Ausgrenzung von Menschen. Er setzt sich ein für die Förderung der internationalen Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungs-gedankens.
Ein würdevoller, respektvoller und toleranter Umgang mit allen Menschen auf der Grundlage des Grundgesetzes ist Maßstab für das Handeln des Vereins. Seine Aktivitäten gehen dabei über die Gemeindegrenzen hinaus und schließen die Nachbar-gemeinden sowie die gesamte Region mit ein. Er will Begegnungen zwischen den Menschen organisieren und dazu beitragen, dass es ein friedliches Miteinander gibt.  



Satzung des Vereins „Weinböhla HILFT e.V.“

Präambel
In unserem Handeln orientieren wir uns an der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte,
einem ökologischen und nachhaltigen Wirtschaften und einer sozialgerechten Lebens- und
Arbeitswelt.

§ 1 Name, Sitz, Eintragung, Geschäftsjahr
1) Der Verein trägt den Namen: Weinböhla HILFT e.V.
2) Er hat den Sitz in 01689 Weinböhla.
3) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Vereinszweck
1) Der Verein „Weinböhla HILFT e.V.“ setzt sich dafür ein, dass Weinböhla weltoffen ist und bleibt. Er will gemeinsam mit Einzelpersonen, mit Institutionen, Organisationen, Vereinen und Gruppen das Miteinander von Weinböhlaer Bürgern und den zu uns kommenden Asylbewerbern und Geflüchteten fördern und Menschen, die in Not geraten sind, unterstützen.  Er fördert die Hilfe für politisch, rassistisch oder religiös Verfolgte, für Geflüchtete und Vertriebene. Er stellt sich gegen jede Art von Rassismus und gegen die Ausgrenzung von Menschen. Er setzt sich ein für die Förderung der internationalen Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungs-gedankens. Ein würdevoller, respektvoller und toleranter Umgang mit allen Menschen auf der Grundlage des Grundgesetzes ist Maßstab für das Handeln des Vereins. Seine Aktivitäten gehen dabei über die Gemeindegrenzen hinaus und schließen die Nachbar-gemeinden sowie die gesamte Region mit ein. Er will Begegnungen zwischen den Menschen organisieren und dazu beitragen, dass es ein friedliches Miteinander gibt.  
2) Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch karitative, gemeinwesen-orientierte und soziale Arbeit sowie politische Bildung und Öffentlichkeitsarbeit. Die Aufgaben des Vereins bestehen in der Begleitung und der Unterstützung der politisch, rassistisch oder religiös Verfolgten, Geflüchteten und Vertriebenen in Weinböhla und Umgebung sowie in Hilfestellungen bei der Integration und Migration dieser Menschen. Dazu gehören die Hilfe beim Erwerb der deutschen Sprache, Übernahme von Patenschaften, Begleitungen bei Behördengängen, Arztbesuchen und beim Einkauf, Vermittlung von Kontakten, Hilfe beim Eingewöhnen in unseren Kulturkreis, das Organisieren von Begegnungen und Festen gemeinsam mit der Bevölkerung sowie weitere unterstützende und begleitende Leistungen. Über diese Aktivitäten wird die Öffentlichkeit durch die Medien und das Internet regelmäßig informiert und zur Mitarbeit eingeladen.

§ 3 Selbstlosigkeit
1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
2) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
3) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder
durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft
1) Mitglied des Vereins können jede natürliche Person und jede juristische Person, auch
Körperschaften des Öffentlichen und Privaten Rechts sowie Personenvereinigungen werden, die seine Ziele unterstützen. Die schriftliche Beitrittserklärung ist an den Vorstand des Vereins zu richten; bei Jugendlichen bedarf sie der schriftlichen Zustimmung der gesetzlichen Vertreter.
2) Über den Antrag auf Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand. Bei Ablehnung
entscheidet die Mitgliederversammlung.
3) Namens- oder Adressänderungen, auch die Mailadresse, sind dem Verein umgehend mitzuteilen.
4) Personen, die den Verein uneigennützig bei der Erfüllung seiner satzungsgemäßen Aufgaben persönlich, finanziell oder materiell zu unterstützen bereit sind, können vom Vorstand als fördernde Mitglieder aufgenommen werden.
5) Die Mitgliederversammlung kann verdienten Mitgliedern und anderen Persönlichkeiten, die die Vereinsarbeit wesentlich gefördert haben, die Ehrenmitgliedschaft verleihen.
6) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
7) Der Austritt eines Mitgliedes ist nur zum Jahresende möglich. Er erfolgt durch schriftliche
Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 1 Monat.
8) Wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins schwer verstoßen hat oder trotz Mahnung mit dem Beitrag für das laufende Jahr im Rückstand bleibt, so kann es durch den Vorstand mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden. Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden. Gegen den Ausschließungsbeschluss kann innerhalb einer Frist von einem Monat nach Mitteilung des Ausschlusses Berufung eingelegt werden, über den die nächste Mitgliederversammlung entscheidet.
9) Jedes volljährige Mitglied hat das aktive und passive Wahlrecht. Es kann an allen Veranstaltungen des Vereines teilnehmen und an den Vorstand sowie die Mitglieder-versammlung Anträge stellen.

§ 5 Beiträge
Von den Mitgliedern werden Mitgliedsbeiträge erhoben. Die Modalitäten zur Höhe dieser
Zahlungen, die Fälligkeit, die Art und Weise der Zahlung und zusätzliche Gebühren bei
Zahlungsverzug oder Verwendung eines anderen als des beschlossenen
Zahlungsverfahrens regelt eine Beitragsordnung, die von der Mitgliederversammlung in
einfacher Mehrheit beschlossen wird. Die Beitragsordnung ist nicht Satzungsbestandteil. Sie wird den Mitgliedern in der jeweils aktuellen Fassung bekanntgegeben.

§ 6 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind
a) der Vorstand
b) die Mitgliederversammlung

§ 7 Der Vorstand
1) Der Vorstand besteht aus
- dem/der Vorsitzenden
- dem/der stellvertretenden Vorsitzenden
- dem/der Schatzmeister/in
sowie bis zu maximal 2 weiteren Mitgliedern.
2) Vertretungsberechtigt im Sinne des § 26 BGB sind der/die Vorsitzende und der/die
stellvertretende Vorsitzende, jeweils allein. Die Haftung des Vorstandes ist begrenzt gem. § 31a BGB.
3) Die Modalitäten beim Umgang mit den Finanzen regelt eine gesonderte Finanz- und
Kassenordnung, die von der Mitgliederversammlung in einfacher Mehrheit beschlossen wird. Die Finanz- und Kassenordnung ist nicht Satzungsbestandteil. Sie wird den Mitgliedern in der jeweils aktuellen Fassung bekanntgegeben.
4) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt.
Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden. Die Wiederwahl oder die vorzeitige Abberufung eines Mitglieds durch die Mitglieder-versammlung sind zulässig. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während seiner Amtszeit aus, ist von der nächsten Mitgliederversammlung eine Ergänzungswahl durchzuführen. Scheiden der Vorsitzende oder sein stellvertretender Vorsitzender während ihrer Amtszeit aus, ist innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung einzuberufen, die die Ergänzungswahl durchführt.
5) Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
a) die Einberufung und Vorbereitung der Mitgliederversammlung,
b) die Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,
c) die Vorbereitung des Jahresabschlusses und des Rechenschaftsberichtes,
d) die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern.
Der Vorstand kann zu seinen Beratungen weitere fachkundige Personen hinzuziehen. Der Vorstand übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus.
6) Vorstandssitzungen finden nach Bedarf statt. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn
mindestens 2 Vorstandsmitglieder bei einer Vorstandsgröße von 3 Mitgliedern oder mindestens 3 Vorstandsmitglieder bei einer Vorstandsgröße von mehr als 3 Mitgliedern  anwesend sind. Eine außerordentliche Sitzung hat stattzufinden, wenn dies mindestens 2 Mitglieder des Vorstandes schriftlich verlangen.
7) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
8) Beschlüsse des Vorstands können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder fernmündlich
gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu diesem Verfahren
schriftlich oder fernmündlich erklären. Schriftlich oder fernmündlich gefasste
Vorstandsbeschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von 2 Vorstandsmitgliedern zu
unterzeichnen. Die Mitglieder sind über die gefassten Beschlüsse innerhalb eines Monats zu informieren.

§ 8 Mitgliederversammlung
1) Die Mitgliederversammlung ist einmal jährlich im ersten Vierteljahr einzuberufen.
2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder wenn die Einberufung von 1/4 der Vereinsmitglieder schriftlich und unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt wird.
3) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich (auch per Mail) durch ein
Vorstandsmitglied, unter Wahrung einer Einladungsfrist von mindestens zwei Wochen, bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Es gilt das Datum des Poststempels/Absendens.
Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom
Mitglied des Vereins schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist.
4) Die Mitgliederversammlung als das oberste beschlussfassende Vereinsorgan ist
grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben gemäß dieser
Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden. Ihr sind insbesondere die Jahresrechnung und der Jahresbericht zur Beschlussfassung über die Genehmigung und die Entlastung des Vorstandes (insofern Vorstandswahlen anstehen) schriftlich vorzulegen. Sie bestellt zwei Rechnungsprüfer/in, die nicht dem Vorstand angehören dürfen, um die Buchführung einschließlich Jahresabschluss, zu prüfen und über das Ergebnis vor der Mitgliederversammlung zu berichten.
Die Mitgliederversammlung entscheidet z. B. auch über
a) Aufgaben des Vereins,
b) Genehmigung aller Geschäftsordnungen für den Vereinsbereich,
c) Beitragsordnung,
d) Satzungsänderungen,
e) Auflösung des Vereins.
5) Jede satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung wird als beschlussfähig anerkannt ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder. Jedes volljährige Mitglied hat eine Stimme, das Stimmrecht kann nur persönlich oder per schriftlicher Vollmacht ausgeübt werden.
6) Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit muss der Antrag in der nächsten Vorstandssitzung beraten werden.
7) Anträge zur Tagesordnung sind spätestens eine Woche vor dem Versammlungstag schriftlich beim Vorstand einzureichen. Später gestellte Anträge werden nur behandelt, wenn die Mitgliederversammlung dies mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder beschließt.
8) Wahlen erfolgen durch Handzeichen, auf Antrag von einem Drittel der anwesenden Mitglieder durch Stimmzettel. Gewählt ist, wer die Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt. Erhält keiner der Kandidaten die Mehrheit, findet zwischen den beiden Kandidaten mit den höchsten Stimmzahlen eine Stichwahl statt. Bei Stimmengleichheit entscheidet das vom Vorsitzenden zu ziehende Los. Stimmberechtigt ist jedes persönlich anwesende Vereinsmitglied mit einer Stimme. Stimmenübertragung ist nicht zulässig. Jugendliche haben kein Stimmrecht.
9) Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen, die die Beschlüsse im Wortlaut und die Ereignisse von Wahlen verzeichnen muss. Sie ist vom Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterschreiben.

§ 9 Satzungsänderung
1) Für Satzungsänderungen ist eine 2/3 Mehrheit der erschienenen Vereinsmitglieder erforderlich. Über Satzungsänderungen kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen wurde und der Einladung sowohl der bisherige als auch der vorgesehene neue Satzungstext beigefügt worden waren.
2) Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich mitgeteilt werden.

§ 10 Beurkundung von Beschlüssen
Die in Vorstandssitzungen und in Mitgliederversammlungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom Vorstand zu unterzeichnen.

§ 11 Auflösung des Vereins und Vermögensbindung
1) Für den Beschluss, den Verein aufzulösen, ist eine 3/4-Mehrheit der in der
Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder erforderlich. Der Beschluss kann nur nach rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden.
2) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter
Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Weinböhla, die es unmittelbar
und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwenden hat.

Weinböhla, am 1. November 2016








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